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D
I E F R E I E P H Y S I K
(Gebunden an die Gesetze der Natur aber frei von Dogmatismus und den abstrusen Theorien der so genannten modernen Physik) |
Späterhin gab es immer wieder Gelehrte, die sich von den Vorstellungen
des Aristoteles leiten ließen, wie etwa
Huygens. Dieser ging bei der Betrachtung des Lichts von der
Existenz des Äthers aus und betrachtete ihn als das
Medium, in dem sich das Licht wellenförmig ausbreitet, so dass es mit den Schallwellen vergleichbar ist.
Hier nun nimmt die Geschichte eine Wendung, die in anschaulicher Weise demonstriert, dass es in der Physik
keineswegs immer objektiv zugeht, sondern mitunter persönliche Interessen eine maßgebliche Rolle spielen.
Newton vertrat die Anziehungshypothese, was sich dann auch in einer anderen Deutung des Lichts niederschlug.
Danach wird dieses zwar von Ätherteilchen getragen, doch
selbige müssen erst stets von einer Lichtquelle emittiert
werden, um dann als Teilchenströmung bis zu einem Empfänger zu gelangen.
Newton hatte keine andere Wahl, denn die Raumäthertheorie
gefährdete sein Gravitationsgesetz, beruht es doch auf
der Annahme, dass für die Gravitation das bloße
Vorhandensein einer Masse genügt. Mit
dem Äther ließe sich
aber womöglich die Gravitation auf die Wirkung eines Druckes bzw. Unterdruckes zurück führen, so wie es
Descartes und Le Sage ja dann auch versuchten.
Es war nun ausgerechnet Newton selbst,
der die Interferenz des Lichts entdeckte (siehe Newtonsche
Ringe), eine
Erscheinung, die eigentlich klar für Huygens Theorie
spricht, denn die Interferenz ist nun einmal wellentypisch.
Wer nun aber meint, Newton hätte eingelenkt und seine Vorstellungen überdacht, der irrt.
Nein, Newton nutzte seinen guten Ruf, um Stimmung gegen Huygens zu machen, womit die Chance vertan war,
die Weichen in der Ätherfrage in die richtige Richtung zu stellen. Es sollten etwa 200 Jahre vergehen, bis sich
eine neue ergab, doch auch die wurde nicht genutzt. Diesmal war es ein gewisser Einstein, der sein "Süppchen"
kochte, wodurch die unheilvolle Geschichte ihre Fortsetzung fand.
Im Jahre 1888 kam es zur Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Hertz. Schnell war klar, dass auch
das Licht dazu gehört, denn es weist alle
Eigenschaften dieser Wellen auf. Nunmehr war es also nicht mehr nur
die lange zuvor entdeckte Interferenz, die für Huygens Wellentheorie sprach, so dass endlich eine Hinwendung
zum Äther zu erwarten war. Doch es sollte wieder ganz anders kommen.
Just zu dieser Zeit behauptete nämlich der Amerikaner Michelson, er habe eine Apparatur entwickelt, mit dem
ein Äthernachweis möglich sei. Diese Apparatur
basierte auf der Interferenz des Lichts (siehe Interferometer)
und sollte den Ätherwiderstand an Hand des Verschiebens der Interferenzstreifen zweier in verschiedenen
Richtungen laufenden Wellen anzeigen. Doch die verharren bei allen Versuchen wie festgeklebt an ihrem Platz.
Das war natürlich ein Tiefschlag für alle Anhänger der
Äthertheorie, was jedoch
nicht bedeutete, dass sie sich
geschlagen gaben. So versuchte der Holländer Lorentz den Misserfolg damit zu erklären, dass ja nicht nur die
Lichtstrahlen einen Ätherwiderstand erfahren, sondern auch
die Messarme des Interferometers, wodurch es
letztlich zu einem Ausgleich kommt (siehe Längenkontraktion).
Die ganze Angelegenheit sollte aber noch verzwickter werden, denn die Merkmale des Photoeffekts, die von
Hallwachs gefunden wurden, sind weder mit der Teilchenstromtheorie Newtons, noch mit der Wellentheorie
Huygens, zu erklären. So dachte man damals zumindest, was für Einstein die Gelegenheit war, seine
Theorie
unters Physikervolk zu bringen, wobei er großes
demagogisches Talent bewies.
Er schlug eine ganz andere Richtung ein,
was schon daran zu sehen ist, dass er nicht von Ätherteilchen sprach,
sondern von Photonen, die die Eigenschaft haben sollen,
ihre Masse verändern zu können (s. Ruhemasse Null).
Die Dualismustheorie war geboren, wofür jedoch ein hoher Preis zu zahlen ist, da es die Vorstellungen Einsteins
erforderlich machten, die Allgemeingültigkeit der klassischen Erhaltungssätze aufzuheben, so dass fortan die
Physik nicht mehr nur durch die zweifelhafte Anziehungshypothese geprägt wird, sondern auch durch eine
nicht minder fragwürdige Materieumwandlungshypothese.
Ganz egal, wie weit sich die Technik noch entwickelt, es wird nie möglich sein, die kleinsten Teilchen der Materie
zu beobachten, weil unser ganzes Beobachtungssystem auf Reflektion beruht und es keine noch kleineren Teilchen
gibt, die sich an den kleinsten Teilchen reflektieren ließen. Es bleibt also nur der deduktive Wege, um hier zu
halbwegs verlässlichen Aussagen zu gelangen.
Dieser Weg führt aber in zwei Richtungen. Man kann von
den wahrnehmbaren bekannten Erscheinungen auf die
kleinsten Teilchen schließen, was selbstverständlich
voraussetzt, dass diese Erscheinungen richtig gedeutet werden,
oder man unterstellt die Existenz der Teilchen und überlegt, wie sich diese im Universum bemerkbar machen
würden, um dann nach einer Bestätigung zu suchen.
In der Vergangenheit wurde zumeist die erste Richtung eingeschlagen, mit dem Erfolg, dass man auf Anziehung
setzt und mit der Dualismustheorie eine Wandelbarkeit der Teilchen unterstellt, was nicht der Weisheit letzter
Schluss sein kann, wie die oben angeführten Widersprüche zeigen. Grund genug, einmal die andere Richtung
einzuschlagen und einfach davon auszugehen, dass doch ein Äther das Universum ausfüllt, so wie es Huygens
angedacht hatte. Er könnte dann zumindest in zweierlei Erscheinungsformen auftreten:
1. In Form von Wellen;
2. In Form von Strömungen;
Es ist nahe liegend, dass es sich bei den e. Wellen um Ätherwellen handelt, und es liegt auch auf der Hand, dass
die fundamentalen Bindungserscheinungen, also die Kernbindung, die Atombindung und die Gravitation, auf
Ätherströmungen beruhen, denn Strömungen sind durch ein Druckgefälle gekennzeichnet. Warum aber will
man diesen Zusammenhang partout nicht sehen?
Weil die vertrackte Anziehungshypothese alle Betrachtungen über den Äther von vorn herein in eine falsche
Richtung lenkt, denn sie verhindert zu erkennen, dass der Äther zwar ein fluides Medium wie die Luft
ist, sich
aber in einem Punkt von dieser ganz erheblich unterscheidet: Er ist frei von den Kräften der Kohäsion!!!
Das was den Äther unsichtbar macht, nämlich der Umstand, dass es kein noch feineres Medium gibt, das sich an
seinen Teilchen reflektieren könnte, verhindert auch eine Kohäsion, denn logischerweise gibt es dann ebenso
wenig ein noch feineres Medium, dass die Entstehung eines
Unterdruckes zwischen den Ätherteilchen ermöglicht.
Das Fehlen
der Kohäsion verleiht dem Äther Eigenschaften, die
kein anderes Medium hat, wie etwa die Fähigkeit,
jedes System durchdringen zu können. Es ist auch möglich, dass sich Ätherströmungen gegenseitig durchströmen,
ohne sich sofort zu neutralisieren, so dass hier ganz spezielle Strömungsgesetze gelten.
Davon
konnten Newton und Einstein nichts wissen, denn beide gingen
ja gleichermaßen von der Anziehungskraft
der Materie aus. Die muss nun für alle Bindungserscheinungen
herhalten, die tatsächlich durch Ätherströmungen
verursacht sind. Selbstverständlich konnte dies nur der Anfang sein, muss doch auch für alle anderen Wirkungen,
die mit der Existenz des Äther verbunden sind, ein Ersatz gefunden werden.
Wenn ein Äther existiert und dieser den Raum ausfüllt, dann wird er sich auch gegenüber Systemen bemerkbar
machen, die sich durch den Raum bewegen, denn er lässt sich nicht aussperren, da er nicht der Kohäsion
unterliegt. Es ist also zu erwarten, dass Prozesse in Systemen umso langsamer ablaufen, je schneller sich
die Systeme durch den Raum bewegen, denn sie werden ja auch umso heftiger vom Äther durchströmt,
und jeder weiß, dass Strömungen einen Druck ausüben, der Bewegungen hemmen kann.
Was macht man aber, wenn man die Verlangsamung der Prozesse erklären will, ohne den Äther einzubeziehen?
Richtig, man
behauptet einfach, dass die Prozesse langsamer ablaufen,
weil die Zeit gedehnt wird (siehe spezielle
RT)! Man
bringt also statt des Äthers eine andere Größe ins
Spiel. Das klappt auch mit den Erscheinungen, die auf
Dichteunterschieden in Ätherströmungen beruhen, die wiederum durch Planeten oder Sterne erregt werden.
Angenommen, von der Sonne werden Ätherteilchen in alle Richtungen emittiert, die dann auf den Raumäther treffen
und so mit zunehmender Entfernung an Geschwindigkeit verlieren. Ist dann nicht zu erwarten, dass die Sonne von
Sphären unterschiedlicher Ätherdichte umgeben ist, so dass das Licht anderer Sterne gebeugt wird?
Was macht man aber, wenn man die Wirkungen dieser Sphären ohne Äther erklären will? Richtig, man behauptet
einfach, dass durch die Gravitation der Sonne der Raum gekrümmt werde und das Licht in gleicher Weise wie
die Planeten diesen Krümmungen folgt. Man bringt also auch hier eine andere Größe ins Spiel.
Systematisch
wird der Äther durch andere Größen ersetzt, die es gar
nicht gibt, die aber als real erscheinen, weil
sie mit den Wirkungen in Verbindung gebracht werden, die
tatsächlich der real existierende Äther verursacht.
Der Philosoph Kant
stand nicht unter diesem Zwang, deshalb sah er Raum und Zeit anders, als es späterhin Einstein
sehen wollte und musste. Er befand, dass
beide nur Vorstellungen a priori sind, also lediglich
gedanklich vorhanden,
um die Form aller Erscheinungen und deren Abfolge
im inneren Sinne zu veranschaulichen. Kurz und gut, für
ihn
waren Raum und Zeit nur abstrakter Natur.
Das macht Sinn, wenn man einmal der Frage nachgeht, woran das Vorhandensein eines
Raumes festgemacht wird.
Doch allein an der irrigen Ansicht, dass Materie
stets ein Volumen einnimmt und somit auch unbedingt eines
Raumes bedarf. Unbewusst wird von einem "Volumen"
auf einen "Raum", geschlossen, übersehend, dass das
Volumen nur eine abstrakte
Größe ist, mit
der beschrieben wird, welche Ausmaße die Materie hat.
Nun
ist bei entsprechenden Versuchen Letzteres
zu beobachten, was aber nicht heißt, dass daraus auf
die
Wirkung eines Bremsmediums geschlossen wird, nein, es wird allen Ernstes unterstellt, dass sich die
Beschleunigungsenergie in Materie umwandelt und es so zu einer Massezunahme der Elektronen kommt.
Noch kurioser verhält es sich mit einem Effekt, der durch Doppler entdeckt wurde.
- Der optische Dopplereffekt
Christian Doppler fand Anfang des 19. Jahrhunderts heraus, dass mechanische Wellen gestreckt oder gestaucht
werden, je nachdem, ob sich die Quelle auf einen Empfänger zu bewegt oder sich von diesen entfernt. Zu
dieser Erscheinung kommt es, weil sich der Schwingungsweg für die Teilchen, aus denen letztlich eine
mechanische Welle besteht, verkürzt oder verlängert, je nachdem, wie sich der Wellenerreger bewegt.
Bei der Beobachtung von Doppelsternsystemen stellte man nun fest, dass sich die Spektrallinien der von
den beiden Sternen abgegebenen Strahlung abwechselnd in den roten bzw. blauen Bereich des Spektrums
verschieben, sich also die Wellen verkürzen oder verlängern, je nachdem, ob sich die Sterne auf die Erde
gerade zu bewegen oder sich von dieser entfernen.
Was bedeutet das? Es beweist, dass es so etwas wie einen optischen Dopplereffekt gibt, dass also bei den
e. Wellen der gleiche Effekt auftritt, wie beim Schall, woraus sich wiederum schließen lässt, dass sie sich
ebenfalls in einem mechanischen Medium ausbreiten.
Das sind Schlussfolgerungen, auf die selbst ein Laie kommen kann, nicht aber das Physikestablishment, das
hält an Einsteins Theorie fest, als wenn sie das "Vater, unser..." der Physik wäre, und jeder, der einen
Einspruch zu erheben wagt, wird als dumm und unfähig betrachtet.
Das ist so, weil man glaubt, dass nur mit Einsteins Vorstellungen von einer angeblichen Materieumwandlung
die gewaltigen Energiemengen zu erklären sind, die bei Kernreaktionen frei werden. Tatsächlich ist auch dies
eine Fehleinschätzung, die der Irrtum in der Ätherfrage zwangsläufig nach sich zog.
In der Physik haben inzwischen so viele Größen Einzug gehalten, dass es schwer fällt auseinander zu halten,
welche real ist und welche lediglich einer Beschreibung dient. Eine Besinnung auf das tatsächlich Erfassbare
führt zu der Feststellung, dass letztlich nur die
Materie existiert und sich alle anderen Größen auf
diese
beziehen. Deshalb lautet das erste Axiom der Freien Physik:
1. Axiom
Die Materie ist die einzig real existierende Größe im Universum!
Es macht keinen Sinn, dies infrage stellen zu wollen, denn es gibt ja nur zwei Möglichkeiten, entweder ist etwas
vorhanden, was sich in Form einer Masse dokumentiert, oder es gibt keine Masse und damit nichts, was körperlich
in Erscheinung treten könnte, womit sich eine Beschreibung erübrigt.
Der Mensch ist schon seit jeher geneigt, seiner Phantasie freien Lauf zulassen, wenn er etwas nicht richtig erkennen
oder begreifen kann. Auch in der Physik wird mitunter mehr gesehen, als tatsächlich dahinter steckt, ein andermal
wieder nicht bemerkt, was doch eigentlich offensichtlich ist.
Gefährlich wird es, wenn die so genannten "Genies" ihr Unwesen treiben und mit ihrem "überragenden" Verstand
Theorien ersinnen, denen der normal denkende Mensch ziemlich hilflos gegenüber steht, weil er sie kaum mehr
erfassen und somit auch hinsichtlich ihrer Wahrhaftigkeit nicht überprüfen kann.
Solche "Überflieger" hatten schon seit jeher eine
gewisse Narrenfreiheit und haben sie auch weidlich genutzt. Das
Ergebnis ist eine Physik, die ein Gespinst aus Wahrheiten, Halbwahrheiten und reiner Phantasie ist, das die
meisten Menschen nicht
mehr durchschauen können, das ihnen mystisch erscheint und sie abschreckt.
Sind imaginäre Strahlungen, Felder und Ladungen, die angeblichen Zeitdehnungen, Raumkrümmungen und
die Materieumwandlung wirklich die Realität oder sind sie lediglich Ausdruck einer entarteten Physik?
Die Freie Physik zeigt auf, dass sich alle Naturerscheinungen auf
die Gesetze der Mechanik zurückführen lassen.
Dazu ist lediglich das Anerkennen von drei Fakten erforderlich:
1. Ein Medium, das
aus den kleinsten
Teilchen der Materie besteht, füllt das Universum aus;
2.
Materie kann sich nur durch Kollision gegenseitig
beeinflussen;
3.
Energie ist immer nur die Bewegung von Materie;
Würde es das Verständnis von der Natur nicht ungemein vereinfachen, wenn alle Teilgebiete der Physik, wie die Optik,
die Wärmelehre, die Elektrizitätslehre
usw., sich unter dem Dach der Mechanik vereinen ließen? Eigentlich der
Traum eines jeden Physiker und
damit der Mühe wert, einmal in Ruhe darüber nachzudenken, ob es nicht genau
so sein könnte, zumal es mehr als einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass es nicht nur ein Traum ist.
- Die Kernspaltung und die Kernfusion;
-
Wie die Gezeiten wirklich entstehen;
-
Warum die Sonne nicht explodiert;